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Prof. Dr. Ingo Althöfer


Mathematik und Berufswahl

Die Werdegänge meiner Ex-Diplomanden

Die Berufsaussichten für Mathematiker und Wirtschafts-Mathematiker sind am Übergang zum 21. Jahrhundert glänzend. Viele, die eigentlich gerne eines dieser beiden Fächer studieren wollen, machen aber doch etwas anderes, weil sie nicht wissen, welche Berufe man als Mathematiker ausüben kann bzw. typischerweise ausübt. In der unten stehenden Liste sind die Berufe meiner ehemaligen Diplomanden aufgeführt.

Für Mathematiker gibt es zwei große Ausbildungszweige: 1. Der Weg zum Lehrer; hier ist das Berufsziel (fast) eindeutig. 2. Der Diplomstudiengang. Als Diplom-Mathematiker sucht man sich normalerweise entweder direkt oder nach der Promotion einen Beruf. Für besonders Befähigte gibt es auch die Hochschullehrer-Laufbahn (Diplom, Promotion, Habilitation, ...).

Man lernt im Mathematikstudium nicht so sehr Fakten und Details, sondern eine bestimmte Art des Arbeitens: Dickbrettbohren, welches auf logisches Denken gestützt ist. Mathematiker sind dafür bekannt, daß sie über Problemen auch länger als drei Tage brüten können.

Am Ende des Mathematik-Studiums (auch beim Fach Wirtschafts- Mathematik) steht die Diplomarbeit. Der Student hat sich in ein spezielles Teilgebiet der Mathematik eingearbeitet und schreibt hierzu eine längere Arbeit. Wie wichtig diese Diplomarbeit ist, zeigt sich auch daran, daß ihre Note mit Faktor 1/3 in die Gesamtabschlußnote des Studiums eingeht. Betreut wird die Diplomarbeit von einem Hochschullehrer, für den sich der Student im Laufe seines Studiums selbst entschieden hat.

Als Professor hat man den engsten Kontakt zu den Studierenden, deren Diplomarbeiten man betreut. Deshalb ist es kein Wunder, daß in der folgenden Liste die beruflichen Werdegänge meiner Ex-Diplomanden (sowohl in Mathematik als auch in Wirtschaftsmathematik) dargestellt sind. Zu verstehen ist die Liste als Momentaufnahme im August / September 1999. Wegen des großen Aufwandes wird die Liste nicht regelmäßig aktualisiert. Sie gibt natürlich nicht statistisch die Verteilung der Berufe von Diplom-Mathematikern wieder (sonst müßte ja jeder 27-ste Diplom-Mathematiker selbständiger Verlagskaufmann werden), sondern zeigt am Einzelfall, was aus den von Ingo Althöfer betreuten Studenten geworden ist.

Ich selbst war bis 1994 habilitierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Mathematik der Universität Bielefeld und bin dann auf den Lehrstuhl für Mathematische Optimierung an der Friedrich-Schiller- Universität Jena gewechselt. Einige der von mir in Bielefeld betreuten Diplomanden haben ihr Studium erst Anfang 1995 abgeschlossen.

Vor dem ersten Semikolon stehen Studiengang, eventuell Nebenfach, Abschlußjahr, und gegebenenfalls Informationen zur Promotion. Zwischen den beiden Semikolons sind die ausgeübten Berufe angegeben. Manchmal folgt nach dem zweiten Semikolon ein Zitat des Absolventen.

In der Liste sind einige Abkürzungen benutzt:




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Letzte Änderung am 18.02.2000  Webadmin